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Warum Sie mit Bing & Co. richtig punkten können

MSN, Bing, Microsoft... Auch ja, da gab´s doch noch was weit hinter Google... So denken heute immer noch viele Werbetreibende - leider ein völliger Irrtum. Denn mit einem Desktop-Marktanteil von knapp 20 Prozent (18,6% laut comScore qSearch, 04-2018) am deutschen Suchmaschinenmarkt hat sich Microsoft Advertising (vormals Bing Ads) eine respektable Ausgangslage geschaffen. Dahinter stecken einige raffinierte Technologien und Kooperationsmodelle, die Microsoft in den vergangenen Jahren vorangetrieben hat.

Auch das Suchpartnernetzwerk ist nach einigen notwendigen Einstellungen und Anpassungen durchaus brauchbar.

Obwohl die Suchmaschine von Microsoft nur einen Marktanteil von rund 20% bei Desktop und 10 Prozent über alle Geräteklassen hinweg in Deutschland besitzt, kann diese dennoch für viele Werbekunden interessant sein. Und zwar immer dann, wenn Google´s Werbeplätze zu bestimmten Keywords überbucht und zu kostspielig sind. Gerade bei kleineren Budgets lohnt daher die parallele Einbuchung in Bing und seinen starken Suchnetzwerkpartnern. Hierzu zählen yahoo.de, duckduckgo.de, qwant.de, ecosia.de und metager.de. Was für Bing auch noch spricht ist, dass dort häufig fast keine Mitbewerber anzutreffen sind, so dass man maximale Aufmerksamkeit auf Spitzenplätzen generiert und auch noch deutlich günstigere Klickpreise zahlt. Weitere Vorteile von Bing sind die tiefe Integration in das hauseigene Betriebssystem Windows und dem voreingestellten Browser Edge, der Bing standardmässig nutzt sowie dem Sprachassistenten Cortana. Auch Apples Sprachassistent "Siri" und der Browser Safari verwendete einige Zeit lang für die Suche die Bing-Technologie. Seit 2018 hat sich allerdings Google mit einer jährlichen Zahlung von über 9 Mrd. US-Dollar an Apple die Position der "voreingestellten Suchmaschine im Safari-Browser des iPhones" zurückerobert. Lediglich bei der Bildersuche greifen Apple Geräte z.Z. noch auf die Dienste der Bing Bildersuche zurück. Letztere gehört zu den besonders starken Seiten der Suchmaschine. 

Höherer Bildungsgrad und reifer

Laut Microsoft haben 31% der Bing-Nutzer einen Hochschulabschluß. Im Schnitt sind sie zahlungskräftiger und älter als der durchschnittliche Google Nutzer, was wohl schlichtweg damit zu tun hat, dass Bing deutlich weniger auf mobilen Geräten genutzt wird. Die junge Generation sucht hauptsächlich mit voreingestellten Google Chrome oder Safari. Statistisch korrekt, aber auch mit einem kleinen Augenzwinkern, sind die Hälfte aller Bing-Nutzer somit über 45 Jahre und verfügen persée über mehr Bildung und Kaufkraft als etwa Teenager und Twens.

Fast jeden 5. Desktop-Nutzer erreichen. Hoher B2B-Anteil

Auch wenn knapp 20% zunächst mager klingen, ist es dennoch eine hohe Reichweite. Berücksichtigt man den tatsächlich, buchbaren Marktanteil in Google kommt man bei umkämpften Keywords und einem knappen Budget selten über 30-40%. Damit schrumpft der Abstand zwischen den Suchmaschinen erheblich zusammen - zumal Bing gerade im B2B auftrumpfen kann. Rund 95% der Unternehmen nutzen Microsoft als Betriebssystem. Hier profitiert Microsoft von der engen Verzahnung von Windows 10 und Bing auf installierten Firmen-PCs. Ein Großteil der Mitarbeiter verwendet nämlich auf ihren Desktops die Bing-Suche ohne es zu merken. Damit sichert sich das Unternehmen aus Redmond rund ein Fünftel des deutschen Suchmaschinenmarkts. Microsoft profitiert hier auch mit den eingebundenen Suchergebnissen der rund 380 Millionen Desktopsuchen - alleine in Deutschland. Mit dem strategischen Zukauf von LinkedIn in 2016 verfügt Bing nun auch über eine Vielzahl von verhaltens- und präferenzbasierten Nutzerdaten im Geschäftskundenumfeld, wodurch die Werbeeffizienz dort nochmals steigen dürfte. Alles in allem also gute Voraussetzungen - weshalb wir seit geraumer Zeit für unsere Kunden auch "Microsoft Ads" aufsetzen und den Erfolg managen.

Niedrigere CPC, gute Preis-Leistungsrelation

Überbuchung führt bekanntlich zu höheren Gebotspreisen. Hier punktet Bing gegenüber Google. Im Schnitt sparen Werbekunden zwischen 25-30% der Kosten ein, weil der Wettbewerbsdruck geringer ist. Der höhere Impression-Share (Marktanteil an allen Werbeimpressionen) sorgt dennoch für angemessene Reichweite und Aufmerksamkeit. Inbesondere bei kurzen Keyword-Kombinationen ermöglicht Bing ein sehr effizientes Marketing. Was uns auch gefällt ist die Erweiterung der Textanzeigen mit Bildern und Texten, wodurch die Ansprache sehr ausdifferenziert und passend zur Zielgruppe durch Bing ausgespielt werden kann.

Exklusiv: Bilderweiterung von Textanzeigen in der Bing Suche

Die Pay-per-Klick Ads von Microsoft warten mit einer Bilderweiterung auf, die es ermöglicht ein „Daumennagel-grosses“ Bild (ca. 90x50 Pixel) in die Textanzeigen einzubauen. Insgesamt können so sechs Bildvarianten in einer Anzeige hinterlegt und jedes Bild auf eine eindeutige URL verlinkt werden. Die Bilderweiterungen lassen sich auf Konto-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene erstellen und bearbeiten. Als Basis dient eine Bildbibliothek mit der ein Bild zu jedem Keyword bzw. zu jeder Anzeigengruppe bestimmt werden kann. Erfreulich auch, dass die Bilderweiterung keinen Aufpreis hat.

Sitelinks & Anruferweiterung

Microsoft Ads (ehemals Bing Ads) bieten ebenso wie Google eine Navigationshilfe an, die Interessenten unter der Anzeige passende Einsprungseiten anbietet. Die Linkttexte mit eindeutige URLs verbreitern so die Werbefläche und geben dem Leistungsangebot und der Kompetenz des Werbetreibenden mehr Platz. Mit der Anruferweiterung verbinden sich Suchmaschinen-Nutzer direkt über klickbare Rufnummern mit dem werbenden Unternehmen, d.h. einmal tippen und der Anruf wird aufgebaut.

GEO-Targeting: Aussteuerung nur im Zielgebiet

Zur Vermeidung von Streuverlusten werden die Bing Ads so genau ausgesteuert wie möglich. Kleinste Einheit ist ein Radius bzw. Einzugsgebiet von 25 Kilometern um eine Stadt.

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